Sitz, Platz, Bleib: Die Grundkommandos richtig trainieren

Brauner Hund liegt entspannt im Platz auf einer Wiese während des Hundetrainings im Freien

Wenn dein Hund morgens vor der Haustür ungeduldig an der Leine zerrt oder beim Besuch aufgeregt um eure Gäste herumspringt, fehlen oft die entscheidenden Basics. Die drei Grundkommandos Sitz, Platz und Bleib sind weit mehr als bloße Gehorsamsübungen – sie sind die Grundlage für ein entspanntes Zusammenleben und sorgen in vielen Situationen für die nötige Sicherheit. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du deinem Hund diese wichtigen Kommandos Schritt für Schritt beibringst und welche Fehler du dabei vermeiden solltest.

Warum diese drei Kommandos so wichtig sind

Die Grundkommandos Sitz, Platz und Bleib bilden das Fundament jeder Hundeerziehung. Sie ermöglichen dir, deinen Hund in nahezu jeder Alltagssituation sicher zu führen – ob an der Fußgängerampel, beim Tierarztbesuch oder wenn unerwartet Besuch vor der Tür steht.

Durch diese Kommandos schaffst du eine klare Kommunikation zwischen dir und deinem Hund. Er lernt, dass du die Situation im Griff hast und er sich auf deine Führung verlassen kann. Das stärkt nicht nur eure Bindung, sondern gibt deinem Hund auch Sicherheit im Alltag. Ein Hund, der grundlegende Kommandos beherrscht, ist entspannter und kann mehr Freiheiten genießen – denn du weißt, dass er in kritischen Momenten auf dich hört.

Übrigens: Diese Basics sind häufig auch Teil strukturierter Trainingsprogramme und werden in vielen Bundesländern für bestimmte Sachkundenachweise vorausgesetzt.

Die richtige Vorbereitung fürs Training

Bevor du mit dem Training beginnst, solltest du einige Rahmenbedingungen schaffen, die deinem Hund das Lernen erleichtern.

Der richtige Zeitpunkt: Wähle Momente, in denen dein Hund ausgeruht ist, aber noch nicht völlig müde. Nach einem ausgiebigen Spaziergang ist er möglicherweise zu erschöpft, vor dem Frühstück dagegen hochmotiviert. Kurze Trainingseinheiten von 5 bis 10 Minuten sind deutlich effektiver als lange, zähe Sessions.

Der richtige Ort: Beginne in deiner Wohnung oder im Garten – also dort, wo wenig Ablenkung herrscht. Erst wenn die Kommandos dort sicher sitzen, steigerst du langsam den Schwierigkeitsgrad durch mehr Umgebungsreize.

Die richtige Belohnung: Hochwertige Leckerlis in erbsengroßer Form sind ideal für den Anfang. Wichtig ist, dass dein Hund sie wirklich liebt. Alternativ kann auch ein besonderes Spielzeug als Belohnung dienen. Entscheidend ist das Timing: Die Belohnung muss innerhalb von 1 bis 2 Sekunden nach dem gewünschten Verhalten erfolgen, damit dein Hund die Verbindung herstellen kann.

Die richtige Einstellung: Positive Verstärkung ist bei diesen grundlegenden Kommandos der Schlüssel zum Erfolg. Das bedeutet: Du belohnst erwünschtes Verhalten und ignorierst unerwünschtes. Druck, Schimpfen oder gar körperliche Manipulation haben im modernen Hundetraining nichts verloren und schaden eurer Beziehung mehr, als sie nutzen.

Wer mit einem Clicker arbeitet, kann diesen als präzises Markierungssignal einsetzen. Der Vorteil: Das Klick-Geräusch markiert exakt den Moment, in dem dein Hund etwas richtig macht – auch wenn die Belohnung erst eine Sekunde später folgt.

Sitz – Der Klassiker unter den Kommandos

Das Kommando Sitz ist meist das erste, das Hunde lernen. Es ist vergleichsweise einfach zu vermitteln und bildet die Basis für viele weitere Übungen.

So funktioniert’s

Schritt 1 – Bewegung ohne Wort: Nimm ein Leckerli zwischen deine Finger und halte es direkt vor die Nase deines Hundes. Führe deine Hand nun langsam nach oben und leicht nach hinten über seinen Kopf. Dein Hund wird automatisch seinen Kopf nach oben recken und dabei sein Hinterteil in Richtung Boden bewegen. In dem Moment, wo sein Po den Boden berührt, sagst du ein Markerwort wie „Ja!“ oder gibst ein Klick-Signal und belohnst ihn sofort mit dem Leckerli.

Schritt 2 – Das Kommando einführen: Wiederhole diese Übung mehrmals, bis die Bewegung flüssig läuft. Erst dann fügst du das Wort „Sitz“ hinzu – und zwar kurz bevor sich dein Hund hinsetzt. So lernt er, das Wort mit der Bewegung zu verknüpfen.

Schritt 3 – Handzeichen ausblenden: Nach einigen Wiederholungen kannst du die Handbewegung kleiner werden lassen, bis schließlich nur noch das Wort „Sitz“ ausreicht.

Schritt 4 – Variable Belohnung: Wenn das Kommando in 90 Prozent der Fälle klappt, beginnst du, nicht mehr jedes Mal ein Leckerli zu geben. Mal belohnst du, mal lobst du nur verbal. So bleibt dein Hund aufmerksam und führt das Kommando nicht nur aus, wenn er Futter sieht.

Häufige Fehler beim Sitz

Der wohl häufigste Fehler: Du bewegst deine Hand zu schnell. Dein Hund springt dann eher hoch, statt sich zu setzen. Führe das Leckerli langsam und nah am Kopf entlang.

Ein anderer Klassiker: Du sagst „Sitz“, wenn dein Hund bereits sitzt. Dann lernt er keine Verknüpfung zwischen Wort und Handlung. Das Kommando muss immer kurz vor der Bewegung kommen.

Vermeide es außerdem, deinen Hund mit der Hand nach unten zu drücken. Das erzeugt Gegendruck und ist unangenehm für deinen Hund. Lass ihn die Bewegung freiwillig ausführen.

Und zuletzt: Wiederhole das Kommando nicht mehrfach. Wenn du dreimal „Sitz, sitz, sitz“ sagst, lernt dein Hund, dass er erst beim dritten Mal reagieren muss.

Ablenkung einbauen

Nach ein bis zwei Wochen regelmäßigem Training kannst du langsam Ablenkungen einbauen. Übe in verschiedenen Räumen, später im Garten, dann an ruhigen Orten draußen. So lernt dein Hund, dass „Sitz“ immer gilt – egal wo ihr seid.

Platz – Ruhe auf Kommando

Das Kommando Platz fordert von deinem Hund, sich vollständig hinzulegen. Diese Position ist entspannter als Sitz und eignet sich perfekt für Situationen, in denen dein Hund länger warten soll – etwa im Café oder beim Tierarzt.

So funktioniert’s

Schritt 1 – Aus dem Sitz starten: Dein Hund sollte bereits sicher „Sitz“ können, bevor du mit „Platz“ beginnst. Bring ihn also zunächst ins Sitz.

Schritt 2 – Zur Nase führen: Nimm wieder ein Leckerli zwischen deine Finger und halte es direkt vor seine Nase. Führe nun deine Hand langsam nach unten zum Boden und dann ein kleines Stück nach vorne. Dein Hund wird der Hand mit der Nase folgen und sich dabei hinlegen.

Schritt 3 – Markieren und belohnen: Sobald seine Ellbogen den Boden berühren, kommt das Markerwort „Ja!“ und die Belohnung. Wichtig ist, dass du nicht wartest, bis er perfekt liegt – die ersten Berührungen mit dem Boden zählen schon.

Schritt 4 – Kommando hinzufügen: Genau wie beim Sitz führst du das Wort „Platz“ erst ein, wenn die Bewegung bereits funktioniert. Sag es kurz bevor sich dein Hund hinlegt.

Schritt 5 – Dauer steigern: Wenn dein Hund sich zuverlässig auf das Kommando hinlegt, kannst du beginnen, die Zeit zu verlängern. Warte erst eine Sekunde vor der Belohnung, dann zwei, dann drei. So lernt er, dass „Platz“ nicht nur das Hinlegen, sondern auch das Liegenbleiben bedeutet.

Häufige Fehler beim Platz

Ein verbreiteter Fehler: Du versuchst, von der Steh-Position direkt ins Platz zu gehen. Das ist deutlich schwieriger für deinen Hund. Der Weg über das Sitz ist einfacher und führt schneller zum Erfolg.

Manche Hundehalter locken die Hand zu weit vom Hund weg. Dann läuft er einfach hinterher, statt sich hinzulegen. Halte die Hand nah am Körper des Hundes.

Auch wichtig: Lass deinen Hund nicht selbst entscheiden, wann er wieder aufstehen darf. Führe von Anfang an ein Auflösesignal wie „Okay“ oder „Lauf“ ein, mit dem du das Kommando beendest.

Warum Platz manchmal schwerer fällt

Golden Retriever sitzt aufmerksam vor seinem Halter und wartet auf ein Leckerli beim Training des Sitz-KommandosDas Hinlegen ist für Hunde eine verletzlichere Position als das Sitzen. Manche Hunde – besonders unsichere oder sehr aufmerksame Tiere – zögern deshalb zunächst. Das ist völlig normal. Übe keinen Druck aus und feiere jeden kleinen Fortschritt. Bei sensiblen Hunden kann es Tage oder Wochen dauern, bis sie sich wirklich wohlfühlen.

Übe „Platz“ auch auf verschiedenen Untergründen. Manche Hunde legen sich ungern auf kalten Fliesen oder nassen Rasen hin. Je mehr Oberflächen dein Hund kennenlernt, desto zuverlässiger wird das Kommando.

Bleib – Geduld will gelernt sein

Das Kommando Bleib ist die Krönung der Grundkommandos. Es verlangt von deinem Hund Impulskontrolle und die Fähigkeit, in einer Position zu verharren, auch wenn du dich entfernst oder Ablenkungen auftauchen.

So funktioniert’s

Schritt 1 – Basis schaffen: Bevor du „Bleib“ trainierst, muss dein Hund Sitz oder Platz sicher beherrschen.

Schritt 2 – Mit kurzer Dauer beginnen: Bring deinen Hund ins Sitz oder Platz. Sag nun ruhig „Bleib“ und warte eine einzige Sekunde. Dann kommt das Markerwort und die Belohnung. Ja, nur eine Sekunde! Das erscheint lächerlich kurz, aber so baust du von Anfang an Erfolgserlebnisse auf.

Schritt 3 – Zeit langsam steigern: Erhöhe die Wartezeit sehr behutsam – drei Sekunden, fünf Sekunden, acht Sekunden. Wenn dein Hund Fehler macht und aufsteht, warst du zu schnell. Geh wieder einen Schritt zurück.

Schritt 4 – Distanz einbauen: Erst wenn dein Hund 10 bis 15 Sekunden sicher bleibt, fügst du Distanz hinzu. Mach einen kleinen Schritt zurück, dann wieder vor zu deinem Hund, Markerwort, Belohnung. Steigere die Entfernung genauso langsam wie vorher die Zeit.

Schritt 5 – Ablenkung hinzufügen: Sobald Zeit und Distanz funktionieren, kommt die dritte Schwierigkeit: Ablenkung. Das kann ein Familienmitglied sein, das durchs Zimmer geht, ein Ball, der rollt, oder draußen ein vorbeifahrendes Fahrrad.

Wichtig: Das Auflösesignal: Beende das Kommando immer aktiv mit einem Signal wie „Okay“ oder „Komm“. Dein Hund soll nicht selbst entscheiden dürfen, wann das Kommando vorbei ist. Das Auflösesignal ist übrigens eines der am meisten unterschätzten Elemente im Training – ohne klares Ende wird dein Hund nie wirklich zuverlässig bleiben.

Die drei Schwierigkeitsstufen

Bleib hat drei Dimensionen, die du trainieren musst:

  1. Dauer: Wie lange bleibt dein Hund in Position?
  2. Distanz: Wie weit kannst du dich entfernen?
  3. Ablenkung: Was passiert um ihn herum?

Die goldene Regel: Steigere immer nur EINE dieser Dimensionen auf einmal. Wenn du die Distanz erhöhst, reduzierst du die Zeit wieder. Wenn du Ablenkung hinzufügst, gehst du zurück zur minimalen Distanz. So vermeidest du Überforderung.

Häufige Fehler beim Bleib

Der häufigste Fehler: zu schnell, zu viel, zu weit. Wenn du gleichzeitig Zeit, Distanz und Ablenkung steigerst, ist dein Hund überfordert und macht Fehler. Nimm dir Zeit für jeden einzelnen Schritt.

Ein anderer Klassiker: Du rufst deinen Hund aus dem „Bleib“ zu dir. Das ist widersprüchlich – „Bleib“ bedeutet doch „bleib dort“. Geh stattdessen immer wieder zu deinem Hund zurück und löse das Kommando auf.

Manche Hundehalter vergessen das Auflösesignal komplett. Der Hund entscheidet dann selbst, wann er aufstehen darf. Das führt dazu, dass er irgendwann schon nach wenigen Sekunden aufspringt, weil er gelernt hat, dass es okay ist.

Und: Fixiere deinen Hund nicht mit starrem Blickkontakt. Das erzeugt Druck. Entspanntes Warten ist das Ziel, nicht angespannte Aufmerksamkeit.

Die häufigsten Trainingsfehler

Neben den kommandospezifischen Fehlern gibt es einige generelle Stolpersteine, die dir beim Training begegnen können.

Zu lange Trainingseinheiten: Dein Hund verliert nach 10 Minuten konzentriertem Training die Aufmerksamkeit. Lieber drei kurze Sessions am Tag als eine lange, frustrierende.

Inkonsequenz: Wenn du mal „Sitz“ sagst und mal „Hinsetzen“ und mal „Setz dich“, lernt dein Hund nur langsam. Alle Familienmitglieder sollten dieselben Worte verwenden. Das gilt auch für die Regeln: Wenn „Platz“ beim Papa bedeutet, dass der Hund aufstehen darf, sobald er möchte, aber bei dir ein Auflösesignal braucht, wird er verwirrt sein.

Zu schnelle Progression: Du übst drei Tage „Sitz“ im Wohnzimmer, und dann erwartest du, dass es beim Gassi mit anderen Hunden in der Nähe klappt. Das ist, als würdest du nach drei Klavierstunden im Konzertsaal auftreten wollen. Steigere den Schwierigkeitsgrad sehr behutsam.

Negative Stimmung: Wenn du frustriert oder genervt bist, spürt dein Hund das sofort. Training sollte für euch beide Spaß machen. Wenn es nicht klappt, brich ab, mach etwas Einfaches, das dein Hund schon kann, und beende die Session mit einem Erfolgserlebnis.

Fehlende Generalisierung: Dein Hund muss lernen, dass „Sitz“ überall gilt – im Wohnzimmer genauso wie auf der Wiese, bei Sonnenschein wie bei Regen, wenn ihr allein seid wie wenn Gäste da sind. Übe das Kommando in so vielen verschiedenen Situationen wie möglich.

Belohnung zu früh abbauen: Manche Hundehalter denken, ihr Hund sollte die Kommandos „aus Respekt“ oder „weil er muss“ ausführen. Das ist Unsinn. Würdest du zur Arbeit gehen, wenn dein Gehalt plötzlich gestrichen wird? Variable Belohnung bedeutet nicht keine Belohnung. Auch wenn dein Hund die Kommandos perfekt beherrscht, solltest du ihn regelmäßig belohnen.

Von den Basics zur Zuverlässigkeit

Die drei Grundkommandos sitzen in der Wohnung? Glückwunsch! Aber jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Dein Hund muss lernen, dass die Kommandos überall und immer gelten.

Ablenkungstraining: Beginne mit leichten Ablenkungen und steigere dich langsam. Erst ein Familienmitglied, das durchs Zimmer geht, dann Spielzeug, das herumliegt, später andere Hunde in großer Entfernung, irgendwann andere Hunde in der Nähe.

Distanztraining: Übe die Kommandos auch aus mehreren Metern Entfernung. Das ist besonders wichtig für den Alltag – etwa wenn dein Hund im Garten ist und du ihm von der Terrasse aus ein Kommando geben möchtest.

Alltagsintegration: Die Kommandos sollten nicht nur im „Training“ funktionieren, sondern im echten Leben. Lass deinen Hund vor dem Füttern „Sitz“ machen, vor dem Überqueren der Straße „Bleib“, beim Besuch „Platz“.

Handzeichen parallel aufbauen: Viele Hunde lernen Handzeichen sogar schneller als Wortkommandos. Ein erhobener Zeigefinger für „Sitz“, eine flache Hand nach unten für „Platz“, eine Stopp-Geste für „Bleib“ – so kannst du deinen Hund auch in lauter Umgebung oder über größere Distanzen führen.

Diese grundlegenden Fähigkeiten bilden die Basis für jedes weitere Training. Wer systematisch und strukturiert mit seinem Hund arbeiten möchte, findet im Internet, z.B. auf dieser Seite zum Hundetraining umfassende Trainingsprogramme, die weit über die Grundkommandos hinausgehen und dir helfen, mit deinem Hund ein eingespieltes Team zu werden.

Ein kurzes Wort zu Welpen

Welpen können bereits ab einem Alter von 8 bis 10 Wochen spielerisch an die Grundkommandos herangeführt werden. Allerdings haben sie eine deutlich kürzere Aufmerksamkeitsspanne und sollten nicht überfordert werden. Trainingseinheiten von 3 bis 5 Minuten sind für Welpen völlig ausreichend.

Die meisten Welpen beherrschen die Basics mit etwa 6 bis 7 Monaten zuverlässig, manche brauchen etwas länger. Das ist völlig normal – jeder Hund hat sein eigenes Lerntempo.

Wann zum Profi?

In den meisten Fällen kannst du deinem Hund die Grundkommandos selbst beibringen. Es gibt jedoch Situationen, in denen professionelle Hilfe sinnvoll ist.

Zum Tierarzt solltest du gehen, wenn:

  • Dein Hund Schmerzen beim Sitzen oder Hinlegen zu haben scheint
  • Er körperliche Einschränkungen zeigt, die das Training erschweren
  • Gelenkprobleme oder andere gesundheitliche Faktoren eine Rolle spielen könnten

Ein Hundetrainer kann helfen, wenn:

  • Nach mehreren Wochen konsequentem Training kein Fortschritt sichtbar ist
  • Dein Hund Stress-Symptome zeigt (übermäßiges Hecheln, Gähnen, Wegsehen, Unruhe)
  • Er mit aggressivem Verhalten auf das Training reagiert
  • Du unsicher bist, ob du alles richtig machst

Gute Trainer arbeiten mit positiver Verstärkung und können dir wertvolle Tipps geben, die genau zu dir und deinem Hund passen.

Fazit

Sitz, Platz und Bleib sind die drei wichtigsten Grundkommandos, die jeder Hund beherrschen sollte. Sie sorgen für Sicherheit im Alltag, ermöglichen klare Kommunikation und stärken die Bindung zwischen euch. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in kurzen, regelmäßigen Trainingseinheiten, positivem Verstärken und Geduld.

Denk daran: Jeder Hund lernt in seinem eigenen Tempo. Manche brauchen eine Woche, andere mehrere Monate, bis die Kommandos wirklich sitzen. Wichtig ist, dass du konsequent bleibst, Spaß am gemeinsamen Training hast und jeden kleinen Fortschritt feierst.

Wenn die Basics erst einmal sitzen, öffnet sich eine ganz neue Welt. Dein Hund kann dich entspannt überallhin begleiten, ihr könnt gemeinsam neue Herausforderungen angehen – und ihr beide wisst, dass ihr aufeinander zählen könnt. Also: Schnapp dir ein paar Leckerlis und leg los. Die ersten fünf Minuten Training sind oft die wichtigsten.

 

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